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Auf dem Weg zur Fairtrade School die Welt fairändern Diesen Text vorlesen lassen

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Artikel von Frau Grundmann-Pophanken

Nachdem die Grundschule Ohmstede jetzt seit gut einem Jahr als Umweltschule in Europa zertifiziert ist, werden wir am 29.01.2019 nun auch als Fairtrade School ausgezeichnet. Neben dem Gymnasium Liebfrauenschule erhalten wir als die erste Grundschule in Oldenburg diese besondere Auszeichnung.

Wir versuchen, möglichst viele viele Produkte aus dem fairen Handel in den Schulalltag zu integrieren. Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler und Eltern sollen verstärkt auf diese Produkte beim Kaufen bzw. Verkaufen achten. Die Schul-T-Shirts sowie der Kaffeeausschank auf den Festen und im Lehrerzimmer sind nur einige Beispiele dafür.

In den letzten zwei Jahren hat der Förderverein, der maßgeblich bei der Erfüllung der strengen Kriterien mitwirkt, Nikoläuse aus fairem Handel mit Biomilchschokolade an alle Kinder verteilt sowie das faire Müslifrühstück zu Beginn des Schuljahres organisiert. Darüber hinaus unterstützen immer mehr Eltern das Fairtrade Projekt, indem sie auf Schulfesten selbstgebackene Kuchensorten, die mit Produkten aus dem fairen Handel mit Bioqualität hergestellt werden, anbieten. Dadurch kommen Kinder und Eltern immer häufiger in Kontakt mit unterschiedlichen Gütesiegeln zum fairen Handel.

Der erste Schritt zur Fairtrade School machte der vom regionalen Umweltbildungszentrum jährlich stattfindende „Abgedreht-Tag" zum Thema „Mit Kakao die Welt fairändern". An einem Vormittag wurden die Kinder in ein Erzeugerland der Elfenbeinküste herangeführt, um die harten Lebensbedingungen bei der Kakaoernte kennenzulernen. Ebenfalls stellten sie aus fair gehandelten Produkten selbst Schokolade her. Seitdem wird das Thema in einige Fächer fest integriert, sodass die Schüler andere Perspektiven aus anderen Ländern kennenlernen und vergleichen können. Wir hoffen, sie damit künftig bei ihren Kaufentscheidungen zu sensibilisieren.

Auch die Umwelt-AG mit dem Namen „Umwelt-Action-Kids" beschäftigt sich unter der Leitung von der Grundschullehrerin Gabriele Grundmann-Pophanken regelmäßig mit dem Thema. So führen die ´Schüler beispielsweise in einem naheliegenden Supermarkt Kundenbefragungen durch oder stellen einen Warenkorb mit Fairtrade Produkten zusammen. Außerdem sind die Schüler Botschafter in Sachen Fairtrade. So verteilen sie die Fairtrade-Adventskalender in den Klassen und berichten über die Vorteile für die Erzeuger, wenn man beim Kauf auf die Siegel achtet. Zur Vorbereitung und Planung der schulischen Aktionen trifft sich die Steuergruppe aus Elternvertretern, Beratern und Lehrkräften zweimal jährlich.

Mit diesem Langzeitprojekt möchte die GS Ohmstede einen kleinen Beitrag zu einem fairen Umgang mit Erzeugerländern geben. Laut Auskunft der Siegel wird damit den Erntebauern einen fairen Preis für ihre Kakaoernte auf dem Weltmarkt, höhere Löhne, eine bessere Ausstattung der Schulen und ärztliche Versorgung garantiert. Ein weiterer Aspekt für uns ist die Unterstützung für die Stadt Oldenburg auf dem Weg zur Fairtrade Town.

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